Für alle statt für wenige


  • 1. Mai 2018

    Das diesjährige Motto am Tag der Arbeit ist Lohngleichheit. Punkt. Schluss!. Auch in Aarau feiern wir den 1. Mai, und zwar am Graben (Holzmarkt) mit folgendem Programm: Im Blog weiterlesen…

  • Einwohnerratswahlen: Ein Erfolg für die SP

    Wir sind hocherfreut über den Ausgang der Einwohnerratswahlen. Die SP konnte zwei zusätzliche Sitze erobern und auch die Mitte-Links-Mehrheit im Einwohnerrat konnte gesichert werden. Die beiden zusätzlichen Sitze sind eine Bestätigung der sozialdemokratischen Politik in der Stadt Aarau und motivieren, den bisherigen Kurs weiterzuführen. Ein riesiges Dankeschön gebührt der Wahlkampfleitung Eva Schaffner sowie dem ganzen Einwohnerratswahlkampfteam Lelia Hunziker, Leona Klopfenstein, Leo Keller sowie dem Leiter der Basiskampagne Silas Müller für den grossen Einsatz. Die viele Arbeit hat sich ausbezahlt!

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  • Geflüchtete im Mittelmeer

    Die Städte Aarau und Baden sollen ein sicherer Hafen für alle sein, sich mit gleichgesinnten Städten vernetzen und für Offenheit und Solidarität einstehen.

    Statt nationaler Alleingänge an den Grenzen bedarf es einer solidarischen Aufnahme: die Verantwortung für die Asylsuchenden darf nicht einfach an die Staaten an den südlichen Aussengrenzen Europas abgeschoben werden. Auch auf kommunaler Ebene kann dazu ein Beitrag geleistet werden.

    Einwohnerrätinnen und Einwohnerräte aus den Städten Aarau und Baden fordern ihren Stadtrat auf, die Flüchtlingshilfe aktiver voranzutreiben und über die Forderungen von Bund und Kanton hinauszugehen. In beiden Städten wird der Stadtrat gebeten zu prüfen, wie er sich über geeignete Gremien (beispielsweise Städte-Verband, direkte Gespräche etc.) beim Bund dafür einsetzen kann, dass dieser geflüchtete Menschen von den Schiffen im Mittelmeer aufnimmt. Aarau und Baden sollen sich dabei in die Reihe von Städten wie Palermo, Berlin, Barcelona, Kiel, Amsterdam, Stockholm und Neapel stellen, um den geflüchteten Menschen Schutz zu bieten.

    In den Städten Zürich, Biel, Bern, Basel, Luzern, Lausanne, Winterthur sowie Genf wurden bereits Postulate mit der gleichen Forderung überwiesen oder die Überweisung steht noch bevor.

    Die EinwohnerrätinnenLeona Klopfenstein und Hannah Locher weisen darauf hin, dass alleine im Mittelmeer dieses Jahr über 1500 Menschen auf der Flucht gestorben sind. Diese Ereignisse sollten uns dazu bewegen solidarisch zu handeln. Die dramatisch zugespitzte Situation im Mittelmeer erfordert unsere Solidarität und endlich wirksame Schritte, um Menschen aus Seenot zu retten und ihre Ausschiffung in den nächsten europäischen Hafen zu ermöglichen. Danach sollen sie in verschiedenen Staaten Aufnahme finden. Wenn selbst wohlhabende Nationen ihre Grenzen für Flüchtlinge verschliessen, werden andere Staaten diesem Beispiel folgen. Es soll eine verantwortungsvolle Politik der sicheren Fluchtrouten und offenen Häfen in Europa angestrebt und aktiv unterstützt werden.

    Im Einwohnerrat in Baden wird das Postulat von Hannah Locher (SP), Stefan Häusermann (Grüne) und Susanne Slavicek (Team Baden) im Namen ihrer Fraktionen eingereicht. In Aarau unterstützten das Postulat neben Leona Klopfenstein auch Lelia Hunziker (beide SP), Daniel Balmer (Grüne) und Christoph Waldmeier (EVP).

     

  • Wechsel in der Grossratfraktion

    Nach sechs Jahren im Grossen Rat des Kantons Aargau hat Franziska Graf-Bruppacher am 4. September 2018 ihren Rücktritt bekanntgegeben.

    „Alles hat seine Zeit und alles macht man einmal zum letzten Mal. Seit dem 28. August 2012 vertrete ich mit viel Freude und Engagement die Werte und Anliegen meiner Wählerinnen und Wählern im kantonalen Parlament.“ Mit diesen Worten gab unsere Grossrätin Franziska Graf-Bruppacher ihren Rücktritt bekannt. „Ich hatte sechs spannende, bereichernde und lehrreiche Jahre im Parlament. Ich bin Menschen begegnet, die ich sonst nie kennengelernt hätte und kam zu Einblicken in Gebiete, die mir vorher unbekannt waren, unter anderem beim Truppenbesuch, meiner Arbeit in der Begnadigungskommission oder den zahlreichen Informations- und Vernetzungsanlässen.“

    Der Politik bleibt Franziska glücklicherweise erhalten. Sie wird sich nun noch stärker auf ihr Amt als Aarauer Stadträtin konzentrieren können. Beruflich möchte sich Franziska aber vermehrt ihrem Ein-Frau-Unternehmen als Buchhalterin widmen.

    Wir danken Franziska für ihre Arbeit, welche im Bürgerlich-domminierten Kantonsparlament, kein einfaches Unterfangen ist.

    Anstelle von Franziska folgt Einwohnerrätin und vpod-Präsidentin Lelia Hunziker. Lelia, bereits als Einwohnerrät eine unermüdliche und aktive Politikerin, wird sich im Grossen Rat für die Anliegen von Arbeitnehmer*innen und Migrant*innen einsetzen.

    Wir wünschen Lelia einen guten Start als Grossrätin und wünschen ihr viel Erfolg bei der politischen Arbeit.